Welche Risiken und Grenzen gibt es?
Schritt 5 von 7
KI-Werkzeuge können viel — aber nicht alles. Dieser Abschnitt macht ehrlich: wo sie scheitern, was sie grundsätzlich nicht können, und was wir mit deinen Daten machen.
Risiken
- Halluzinationen — Ein Sprachmodell kann selbstbewusst Dinge behaupten, die einfach nicht stimmen. Es klingt überzeugend, ist aber falsch.
- Bias — Modelle übernehmen Muster aus ihren Trainingsdaten. Das kann zu Einseitigkeit, Stereotypen und blinden Flecken führen.
- Quellenprüfung nötig — Verlasse dich nicht auf Ausgaben, die du nicht selbst überprüfen kannst. Nutze KI-Antworten als Entwurf oder Anstoß — nicht als Beleg.
Grundsätzliche Grenzen
Über einzelne Fehler hinaus gibt es Dinge, die Sprachmodelle grundsätzlich nicht können:
- Sprachmodelle verstehen nicht im menschlichen Sinn — sie erkennen und erzeugen Muster in Sprache.
- Sprachmodelle können selbstbewusst falsch liegen. Zweifel äußern sie selten von sich aus.
- Sprachmodelle haben einen Wissens-Stichtag. Was danach passiert ist, wissen sie nicht.
- Sprachmodelle kennen dich nicht. Die Sprachmodelle wissen nur, was du ihnen in deiner Eingabe mitgibst.
- Sprachmodelle führen nichts in der echten Welt aus — keine E-Mails, keine Überweisungen, keine Anrufe.
Was mit deinen Daten passiert
Wir sind hier bewusst konkret — pauschale Beruhigung hilft niemandem.
Wenn du angemeldet bist
Die Plattform speichert bewusst bestimmte Dinge, damit du sie wiederfindest:
- Kontodaten — Nutzer*innenname, E-Mail, Zeitpunkt von Registrierung und letzter Anmeldung.
- Chat-Verläufe mit Chatbots.
- Ordner, gespeicherte Entwürfe und hochgeladene Dateien.
- Erinnerungen, die Nib über dich sammelt.
- RAG-Dateien und -Sammlungen, die du für Werkzeuge bereitstellst.
- Workflows, geplante Aufgaben und deren Anhänge.
- Favoriten, Bewertungen und freigeschaltete Abzeichen.
- Metadaten zu API-Schlüsseln und hinterlegten externen Zugängen (Kalender, E-Mail) — niemals die Geheimnisse selbst im Klartext.
Wenn du nicht angemeldet bist
Dann liegen Einstellungen und kurzlebige Zustände nur in deinem Browser (Cookies, localStorage). Wir kennen dich nicht und speichern nichts über dich.
Einzelne Werkzeug-Anfragen
Wenn du ein Werkzeug ohne Ordnerbindung nutzt, wird das Ergebnis nicht dauerhaft gespeichert. Es lebt nur so lange wie dein Browser-Tab offen ist.
Wo du das alles siehst — und löschst
Unter „Deine Daten" listen wir transparent auf, was gespeichert ist. Von dort aus kannst du einzelne Daten oder dein ganzes Konto löschen.